Die Diplomatie legt die Beziehungen zwischen Königreichen und Königsbünden fest. Sie wird ausschließlich vom König verwaltet.
Sie umfasst drei Arten diplomatischer Beziehungen: Bündnis, Nichtangriffspakt und Krieg. Diese Beziehungen wirken sich direkt auf Kämpfe, Unterstützungsmöglichkeiten und die Darstellung der Grenzen auf der Weltkarte aus.
Ein Bündnis ist die engste Form der Zusammenarbeit zwischen zwei Königreichen oder zwei Königsbünden. Bündnispartner werden auf der Weltkarte mit grünen Grenzen angezeigt.
Ein Bündnis beinhaltet immer einen Nichtangriffspakt. Ein zusätzlicher Nichtangriffspakt ist nicht erforderlich.
Beschränkungen und Regeln
Für ein Bündnis gelten strenge Regeln:
Ein Bündnis ist nur zwischen zwei Königreichen oder zwei Königsbünden möglich.
Jedes Königreich oder jeder Königsbund kann immer nur ein Bündnis gleichzeitig haben.
Ein Königreich kann nicht gleichzeitig ein Bündnis und einen Nichtangriffspakt haben.
Wenn ein Königreich einem Königsbund beitritt oder aufgelöst wird, werden bestehende Bündnisse automatisch beendet.
Nach dem Ende eines Bündnisses gilt eine Abklingzeit, bevor ein neues Bündnis gebildet werden kann. Die verbleibende Abklingzeit wird im Tab „Diplomatie“ im Menü „Königreich“ und im Pop-up „Vertrag anbieten“ angezeigt.
Die Dauer der Abklingzeit richtet sich nach der Geschwindigkeit der Spielwelt. In Spielwelten mit 1-facher Geschwindigkeit dauert die Abklingzeit 3 Tage.
Auswirkungen eines Bündnisses
Ein Bündnis erweitert die Unterstützungsmöglichkeiten zwischen seinen Mitgliedern.
Bündnis zwischen Königreichen: Mitglieder können einander Unterstützung in die Dörfer der jeweils anderen Mitglieder schicken.
Bündnis zwischen Königsbünden: Mitglieder können nur Unterstützung an die Weltwunder der jeweils anderen entsenden.
Dörfer und Oasen können zwischen Königsbünden nicht verteidigt werden.
Unterstützung kann unmittelbar nach Beginn eines Bündnisses geschickt werden. Wenn ein Bündnis endet, werden alle stationierten Truppen zu ihrem Ausgangsort zurückgeschickt und neue Unterstützung ist nicht mehr möglich.
Ein Spieler aus einem verbündeten Königreich kann weiterhin angegriffen werden, aber vor dem Absenden der Truppen wird eine deutliche Warnung angezeigt.
Auch nach dem Ende eines Bündnisses können ehemalige Mitglieder einander für eine begrenzte Zeit nicht erobern. Dieser Schutz soll Missbrauch durch kurzfristige diplomatische Änderungen verhindern.
Ein Nichtangriffspakt, meist NAP genannt, ist eine Vereinbarung zwischen zwei Königreichen, einander nicht anzugreifen. Königreiche mit einem NAP werden auf der Weltkarte mit blauen Grenzen angezeigt.
Ein NAP erlaubt keine militärische Unterstützung. Das Senden von Unterstützung ist nicht möglich.
Wenn ein Spieler aus einem Königreich mit einem NAP angegriffen wird, wird eine Warnung angezeigt. Solche Angriffe verstoßen in der Regel gegen diplomatische Vereinbarungen und können politische Konsequenzen haben.
Wird zwischen denselben Partnern ein Bündnis geschlossen, ersetzt es den NAP automatisch.
In einem Krieg kämpfen Königreiche oder Königsbünde offen gegeneinander. Feinde werden auf der Weltkarte mit roten Grenzen angezeigt.
Während eines Krieges gibt es keine Einschränkungen für Angriffe oder Eroberungen und es werden keine Warnungen angezeigt.
Kriege gewähren nach ihrem Ende keine Schutzfrist.